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Bußgeldkatalog" Coronavirus"

Corona-Bußgeldkatalog: Verstoß gegen Auflagen kann teuer werden

 

Im Zuge der neuen Gesetze zur Eindämmung des Coronavirus gibt es nun seit dem 27.03.2020 einen weiteren Bußgeldkatalog in Bayern. Wir möchten Ihnen die wichtigsten Punkte kurz darstellen:

 

  •  Wer die eigene Wohnung ohne das „Vorliegen triftiger Gründe“ verlässt, muss 150 Euro zahlen. Als triftige Gründe gelten gemeinhin Arbeit, Einkauf und Arztbesuch. Aber auch Spaziergänge alleine oder mit Personen aus dem selben Haushalt sind gestattet und werden nicht bestraft. 150 Euro kostet auch ein Verstoß gegen das „allgemeine Abstandsgebot“.
  • 500 Euro werden fällig, wenn beispielsweise Altenheime, Krankenhäuser oder vollstationäre Pflegeeinrichtungen betreten werden - hier ist ein striktes Besuchsverbot in Kraft, von dem nur Besuche engster Angehöriger bei Geburten, ihren Kindern oder sterbenden Menschen ausgenommen sind.
  • Höhere Sätze gibt es auch, wenn Menschen das Gebot der häuslichen Quarantäne nach Aufenthalt in einem Risikogebiet in besonderer Weise verletzen: Wer nach Rückkehr innerhalb von vierzehn Tagen eine Hochschule betritt, muss 500 Euro bezahlen.

Coronavirus: Hohe Bußgelder für Ladenbesitzer, die unerlaubt öffnen

  • Bis zu 5000 Euro Geldbuße drohen Gewerbetreibende, die die Regeln zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus verletzen. 
  • Wer als Gewerbetreibender in Wartebereiche mehr als 10 Personen einlässt, muss 1000 Euro zahlen.

Den ganzen Bußgeldkatalog finden Sie hier.

 

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